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Zivilschutz

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International Civil Defence Organisation

ICDO Zeichen

ICDO
Die International Civil Defence Organisation (Internationale Zivilschutzorganisation) ist eine 1966 gegründete Internationale Organisation mit Sitz in Genf. Ihre Aufgabe ist die Entwicklung eines nachhaltigen Zivilschutzes.    

International Civil Defence Organisation
Zivilschutz aus Wikipedia


Schutzzeichen Zivilschutz

Internationales Zivilschutz-Zeichen

Internationales Zivilschutzzeichen
Das Zusatzprotokoll I zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte definierte im Artikel 66 ein internationales Schutzzeichen des Zivilschutzes. In der Expertengruppe Zivilschutz-Zeichen, welche bereits 1973 vom Internationalen Roten Kreuz einberufen wurde, arbeiteten Vertreter aus acht Staaten mit. Diese Expertengruppe stellte folgende Kriterien für das Zeichen auf: leicht erkennbar, einfache geometrische Form, von den vorhandenen Schutzzeichen unterscheidbar, aus zwei Farben bestehend und aus grosser Entfernung erkennbar. Die blaue und orange Farbe wurden nach Sichtbarkeits-Tests ausgewählt. Ausserdem bilden diese Farben auch unter Infrarotlicht einen ausreichenden Kontrast. 1976 plädierten die Vertreter der Internationalen Zivilschutzorganisationen (International Civil Defence Organization) in Anlehnung an das Zeichen für Sanitäts- und Sicherheitszonen  aus Art. 1 des Genfer Abkommens für zwei rote Streifen auf gelbem Hintergrund. Dieses Farbmuster wurde jedoch schon für den Anstrich von Leuchttürmen verwendet. Nach einer kontraversen Debatte im Ausschuss II während der 89. Sitzung am 6. Mai 1977 fiel der Entscheid. In der anschliessenden Abstimmung gewann der Vorschlag mit dem Dreieck knapp mit 31 gegen 8 Stimmen bei 8 Enthaltungen. Die blau und die orange Farbe wurde nach Sichtbarkeits-tests ausgewählt. Ausserdem bilden diese Farben auch unter Infrarotlicht einen ausreichenden Kontrast, so dass die Form des Zeichens erkennbar bleibt. Die Farben des Schutzzeichen Zivilschutz werden nach RAL bezeichnet: Orange ist RAL 2004 und Blau ist RAL 5015. Seit dem 6. Mai 1977 kennt der Zivilschutz dieses Internationale Schutzzeichen.

Weitere Informationen zeigt das einzige Zivilschutz-Museum der Schweiz


Partnerorganisation des Bevölkerungsschutzes

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Der Bevölkerungsschutz ist keine eigene Organisation, sondern ein Verbundsystem: Die fünf Partnerorganisationen des Bevölkerungschutzes - Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, technische Betriebe und Zivilschutz - tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Aufgabenbereiche und unterstützen sich bei der Ereignisbewältigung.


  • So ist die Polizei für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zuständig. Die kantonalen und kommunalen Polizeikorps sind Ersteinsatzmittel.
  • Die Feuerwehr ist für die Rettung und die allgemeine Schadenwehr zuständig, inklusive Brandbekämpfung und Elementarschadenbewältigung. Die Feuerwehr ist ein Ersteinsatzmittel und leistet Einsätze , die Stunden bis Tage dauern.
  • Das Gesundheitswesen - mit dem sanitätsdienstlichen Rettungswesen als Ersatzeinsatzmittel - stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sicher. Dies umfasst auch vorsorgliche Massnahmen. Das Gesundheitswesen ist kantonal geregelt.
  • Die technischen Betriebe stellen sicher, dass Elektrizitäts, Wasser- und Gasversorgung, Entsorgung, Verkehrsverbindungen sowie Telematik lagegerecht funktionieren bzw. nach entsprechenden Notmassnahmen wieder normalisiert werden. Sie umfassen private  wie öffentlich-rechtliche Unternehmen und erfüllen ihre Aufgaben selbstständig.

 

Der Zivilschutz hat in diesem Verbund ein breites und wichtiges Aufgabefeld.

  • Einen Speziallfall im Verbundsystem bildet der Zivilschutz: Er ist als einzige Partnerorganisation nicht primär auf die Bewältigung von Alltagsaufgaben ausgerichetet und basiert auf der nationalen Schutzdienstpflicht. Der Zivilschutz ist zuständig für die Schutzinfrastruktur und die Betreuung von Schutzsuchenden und für den Schutz von Kulturgütern. Er unterstützt die anderen Partnerorganisationen bei Bedarf durch Langzeiteinsätze (Tage bis Wochen), verstärkt Führungsunterstützung und Logistik und übernimmt Instandstellungsarbeiten, um Folgeschäden abzuwenden. Trotz nationaler Dienstpflicht regeln weitgehend die Kantone die Belange des Zivilschutzes.


Schutz & Rettung = ein Team

Flyer: Zusammenarbeit

Zusammenarbeit
Schutz & Rettung bildet gemeinsam eine schlägkräftige Rettungsorganisation. Wir leben und gestalten eine offene Feedbackkultur und feiern Erfolge.  

Über Schutz & Rettung


Stadt Zürich Kdo Zivilschutz

Stab Zivilschutz. Zivilschutz Kdt Maj. Stephan Siegfried - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Der Zivilschutz Stadt Zürich ist in der Dienstabteilung Schutz & Rettung des Polizeidepartementes integriert und präsentiert sich unter der Führung Stab Zivilschutz als moderne, leistungsfähige Milizorganisation. 

Formationen und Auftrag
Ausbildung und Einsätze


Grade im Zivilschutz

Grade im Zivilschutz - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Grade im Zivilschutz

Die Schutzdienstleistenden sind entsprechend ihrer Zivilschutzausbildung und ihrer Funktion in eine Rangordnung mit verschiedenen Graden eingeteilt.

Oberst / Oberstleutnant (Oberstlt) / Major (Maj) / Hauptmann (Hptm) / Oberleutnant (Oblt) / Leutnant (Lt) / Feldweibel (Fw) / Fourier (Four) / Wachtmeister (Wm) / Korporal (Kpl) / Gefreiter (Gfr) / Soldat (Sdt)


Abkürzungen im Zivilschutz

Art des Kurses

AGA = Allgemeine Grundausbildung, EK Einführungskurs, FGA Funktionsbezogene Grundausbildung, K = Kader, KK = Kaderkurs, KVK = Kadervorkurs, KR = Kaderrapport, M = Mannschaft, R = Rapport, UK = Umschulungskurs, WBK = Weiterbildungskurs, WK = Wiederholungskurs

Funktionen

Anlw = Anlagewart, Anw = Anwärter, C = Chef, Fhr = Führung, Gr C = Gruppenchef, Grfhr = Gruppenführer, Kü C = Küchenchef, Ltg ZSO = Leitung Zivilschutzorganisation, Matw = Materialwart, Rf = Rechnungsführer, Spez = Spezialist =  Stv = Stellvertreter, SV = Schutzverantwortlicher, U = Übung, ZC = Zugchef, Zen = Zentralist, Zfhr = Zugführer, ZSO = Zivilschutzorganisation

Anlagen, Dienste , Formationen

ACS = AC-Schutzdienst, AMT = Anlage-, Material-, Transport, Betreu = Betreuung, Bev S = Bevölkerungsschutz, BSA = Bereitstellungsanlage D = Dienst, Det = Detachement, Fhr Ustü = Führungsunterstützung, Gr = Gruppe, KGS = Kullturgüterschutz, KP = Kompanie, KP = Kommandoposten, Log= Logistik, Na = nachrichetn, ND = Nachrichendienst, Pi = Pionier, Rep = Reparatur, Rttg = Rettung. San = Sanität, San Hist = Sanitätsstelle, Trsp = Transport, Uem = Übermittlung, Ustü = Unterstützung, Vsg = Versorgung, Z = Zug, ZSST = Zivilschutzstelle


Zivilschutz Stadt Zürich

Internationales Schutzzeichen (hier als Aufnäher)

Wir helfen, schützen, retten und betreuen
Eingebettet in Schutz & Rettung Zürich, arbeiten wir im Verbund mit unseren Partnern Feuerwehr, Rettung und Ausbildung, aber auch mit anderen Rettungsorganisationen und der Armee eng zusammen.


Einsätze geleistet


Chronik Zivilschutz

Chronik ZSO Zürich

Die Chronik bietet ein Rückblick auf die Zivilschutz-Geschichte. Sie zeigt einen Auszug über den Werdegang vom Schutz der Bevölkerung in der Schweiz und sie berichtet über den seit 1955 bestehenden Zivilschutz in der Stadt Zürich.

Chronik Zivilschutz

Bei einer Führung im einzigen Zivilschutz-Museum der Schweiz treten Sie eine unvergessliche Zeitreise an.


Informationen Zivilschutz

Cover der Informationsbroschüre zum Zivilschutz

Mit einem Kostendurchschnitt von ca. 45 Franken pro Einwohner ist der Zivilschutz eine sehr günstige Kollektivversicherung.

Broschüren, Flyer und Plakate geben eine Kurzübersicht in die Aufgaben und Organisation des modernen Zivilschutzes. Zudem informieren sie über die Schutzdienstpflicht, die Rekrutierung  sowie die Ausbildung.

Einblick in ein tiefes Stück Schweizer Geschichte zeigt das einzige Zivilschutz-Museum der Schweiz.


Sirenentest

Sirene

Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu treffen. 
Jedes Jahr am 1. Mittwoch im Februar finden in der Schweiz von 13:30 Uhr bis spätestens 15 Uhr die jährlichen Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" und des "Wasseralarms" getestet.

 

 

SF Sirenenhorcher Schweiz Aktuell Schweizer Fernsehen (04.02.2009)

SF Sirenentest Tagesschau Schweizer Fernsehen (03.02.2010)

Medienmitteilung Stadt Zürich


Sirenentest Infospot

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Spot Sirenentest


Allgemeiner Alarm

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Was tun?

  • Radio hören
  • Anweisungen der Behörden verfolgen
  • Merkblatt "Verhalten bei Gefährdung" auf der letzten Seiten im Telefonbuch
  • Nachbarn informieren


Wasseralarm Sihlsee

Sihlsee

Gefahren - Verhalten
Im eher unwahrscheinlichen Fall, dass die Sperren als Folge einer Katatstrophe einen grösserern Schaden erleiden sollten, könnten die Wassermassen durch das Sihltal und durch die Gebiete links und rechts der Limmat in die Stadt Zürich fliessen. 

Detaillierte Auskünfte gemäss Merkblatt "Wasseralarm Sihlsee".


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Weitere Informationen

Notrufnummern, Polizei 117, Feuerwehr 118, Sanität 144

Führungen Zivilschutz-Museum

Führungen Zivilschutz-Museum

Das einzige Zivilschutz-Museum der Schweiz ist nicht nur ein Bunker mit Sammlungen, sondern ein Ort mit Geschichte. Führungen in diesem Untergrund sind ein bleibendes Erlebnis.

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