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Proktologie, Koloproktologie

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Der Begriff Proktologie stammt aus dem Griechischen (πρωκτολογία, proktología):

πρωκτός (proktós): „After“; λόγος (lógos): „Wissenschaft“

Unter Proktologie wird die Wissenschaft der Krankheiten des  End- bzw. Mastdarmes (lateinisch: Rektum) des Afters (lateinisch: Anus) und des Beckenbodens verstanden. Der Enddarm ist der letzte Abschnitt des Dickdarmes (lateinisch: Kolon), der am After endet. Die untersten 4cm des Enddarms werden zum Analkanal zusammengefasst. Im Analkanal geht die Darmschleimhaut allmählich in die Haut der Afterregion über. Dieser Übergang befindet sich im Bereich der sog. ‚gezahnten Linie‘  (lateinisch: Linea dentata). Diese Linie ist bedeutsam, da hier verschiedene Krankheiten ihren Ursprung nehmen (zum Beispiel Analabszesse, Analfisteln, Analtumoren).

Zur Proktologie gehören unterschiedliche Krankheitsbilder - von Analabszess bis zu Verstopfung. 8 Krankheitsbilder finden Sie nebenstehend beschrieben (weitere folgen demnächst).


Proktologische Geschichte(n)

Wieso Napoleon die Schlacht von Waterloo möglicherweise verlor, was ein Wiener Fiaker mit Proktologie zu tun hat - und wieso Louis XIV. der Proktologie besonders zugetan war.
Proktologischer Exkurs in die Medizingeschichte
(Antrittsvorlesung von PD Dr. D. Dindo).


Sprechstunde Koloproktologie

Jeden Dienstag und Mittwoch
8:00 Uhr - 17:00 Uhr
Zum Anmeldemodus

Leitung PD Dr. Daniel Dindo, Leiter Proktologie
Mailkontakt


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Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie

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