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Bypass-Operationen
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Das Herz und seine wichtigsten Funktionen
Bei erkrankten Herzkranzgefässen stehen grundsätzlich drei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Die medikamentöse Behandlung
Zur Behandlung leichter Erkrankungen oder zur Nachbehandlung nach einem operativen Eingriff genügen oft Medikamente. Regelmässig eingenommen, verbessern sie die Lebensqualität und helfen Komplikationen zu verhindern.
Der Katheter
(Angioplastie, Stent)
Beim Katheterverfahren werden die durch Kalkablagerungen verengten Herzkranzgefässe wieder erweitert. Dabei schiebt der Kardiologe, die Kardiologin, meist von der Leiste ausgehend, einen Katheter, der an der Spitze mit einem kleinen, ausdehnbaren Ballon versehen ist, über die Hauptschlagader zur betroffenen Koronararterie. Um Risiken eines Rückfalls zu vermindern, wird zusätzlich meist ein Röhrchen aus Stahldraht - ein Stent - eingelegt.
Bypass-Operation
Bei dieser Operation werden verengte Stellen am Hauptgefäss der Herzvorderwand mit einem künstlichen Umgehungskreis überbrückt (Bypass, englisch für Umleitung). Als Umleitung werden die eigene Brustwandarterie oder auch Beinvenen oder Armarterien verwendet.
Wir operieren am schlagenden Herzen
Über 90 Prozent aller Bypass-Operationen werden bei uns ohne Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Dies verringert, speziell bei Patienten mit einem hohen Risiko, Störungen der Hirnfunktion sowie der Blutgerinnung und der Immunabwehr.
Tragen Sie sich Sorge
Die Bypassoperation verbessert die Durchblutung des Herzens, heilt die Grunderkrankung aber nicht. Aus diesem Grund müssen Risikofaktoren wie erhöhte Blutfette (Cholesterin), Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel nach der Operation weiterbehandelt werden.

