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Soziale Dienstleistungen im Spital
Gemeinsam mit den Betroffenen hilft der Sozialdienst, optimale Lösungen für die Nachsorge oder Probleme im sozialen Zusammenhang zu finden. Das Wirkungsfeld im Spital ist ausgesprochen breit.
Der Sozialdienst
- übernimmt die Brückenfunktion zu den nachsorgenden Institutionen (betreute Wohneinrichtungen, weiterführende stationäre und ambulante Therapien),
- führt Gespräche mit Angehörigen und Bezugspersonen,
- vermittelt Adressen von spezialisierten, spitalexternen Beratungsstellen, Einrichtungen oder Selbsthilfegruppen,
- klärt sozialrechtliche Fragen,
- führt Motivationsgespräche bei Suchtproblemen und gibt Hilfestellungen bei beruflichen oder finanziellen Sorgen, die den Genesungsprozess meist stark beeinträchtigen,
- erledigt die notwendigen administrativen Arbeiten.
Im Stadtspital Triemli benötigen rund 25% aller stationären Patientinnen und Patienten Beratung oder Unterstützung durch den Sozialdienst, meist im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Spitalaustritt und der Nachsorge. In der Regel erfolgt der Beizug auf Ersuchen des behandelnden Arztes oder der betreuenden Pflegefachperson aufgrund der routinemässigen erlaufsbesprechungen auf den einzelnen Stationen. Der Sozialdienst kann auch durch die Patientinnen und Patienten selber oder die Angehörigen direkt kontaktiert werden.
Zusammen mit den ambulanten und notfallmässig eingelieferten Patientinnen und Patienten sind es rund 3500 Personen, die vom Sozialdienst des Stadtspitals Triemli punktuell oder über eine längere Zeit Beratungs- und Betreuungsleistungen erhalten. Wie der ärztliche und pflegerische Dienst untersteht auch der Sozialdienst der beruflichen Schweigepflicht. Seine Beratungsleistungen sind für die Patientinnen und Patienten freiwillig und kostenlos (in der Behandlungspauschale inbegriffen).

